Sonntag, 22. Februar 2009

Aguila: Macho-Marketing

Aus der Reihe "Nicht unterstützenswert, aber unwiderstehlich": Cerveza Aguila, Cervecería Bavaria, Kolumbien.




Ich warte auf die Kolumbianerin, die die Brauerei verklagt, weil sie trotz ausgiebigen Aguila-Konsums nicht schlank und schön geworden ist. Anyone?
(P.S. Poste ich jetzt bedenklichen Inhalt und werde nach Faustus das nächste Google-Opfer?)
(P.P.S. Habe ich das schon mal irgendwo gebloggt?)

Transform by Zack Arias

Die Winterdepressionen des Fotografen. Nicht gerade passend, sowas aus der ewigen Sonne zu bloggen, aber hey. Der Film ist ein Must-See für jeden, dessen Ego nicht mindestens auf Bohlen-Niveau liegt und der sich auch gerne mal Gedanken über den "way of the artist" und die Entdeckung der Langsamkeit macht.

Samstag, 21. Februar 2009

Ying Tang / Sakura Love: Street Photography

Ying Tang (alias Sakura Love) has a great Flickr photostream of wonderful street shots taken mostly in Shanghai and San Francisco. Today I found this video showing her work in China and a part of the stories behind her images.



Interesting for gearheads: Ying Tang shows that great b&w street photographs don´t have to be taken with a Leica! Nikons and Canons will do the job just great - know your gear and use it!

Donnerstag, 19. Februar 2009

William Eggleston

Habe gerade dieses ärgerliche Nicht-Interview von William Eggleston bei SPON gesehen. Blödsinnig, dann kann man sich das ganze auch schenken. Im Forum wurde aber zum Glück auf dieses Interview in Art verlinkt, das tatsächlich lesenswert ist, allein schon wegen Fragen und Antworten wie den folgenden:
Sie haben den Ruf, die Ideen Ihrer
Auftraggeber stoisch zu ignorieren. Als das "Rolling Stone"-Magazin Sie
1976 fragte, den Wahlkampf von Jimmy Carter zu verfolgen, machten Sie
Landschaftsaufnahmen, auf denen Carter nicht ein Mal zu sehen war.

Meine Haltung hat mir nie Probleme bereitet.
Ich habe einfach für mich weiter gearbeitet und nie wieder etwas vom
"Rolling Stone" gehört.

(...)

Sie lassen sich nicht davon beeinflussen, dass sich die Welt und das Tempo verändert haben?

Das ist das Problem der Welt. 

(...)

Vor kurzem mussten Sie sich einer Augenoperation unterziehen. Hatten Sie Angst, nicht mehr fotografieren zu können?

Eine Zeitlang konnte ich nicht geradeaus gehen, aber arbeiten konnte ich weiterhin.


Wunderbar! Unbedingt lesen, wenn Ihr Eggleston mögt. Ich habe ihn seit der Los Alamos-Ausstellung in Köln ins Herz geschlossen.

Sonntag, 8. Februar 2009

Dinge, die man auch nicht jeden Tag macht

Diesel und zerstampfte Mottenkugeln mischen, in ein Gefäß mit Zerstäuber füllen, unters Dach klettern, auf einem schmalen Mauerstück bis zum Holzwurm robben und diesen dort schön parfümieren. Hoffe, er ist nun tot genug (cf. hier).

Samstag, 7. Februar 2009

DAS!

Dichtheit & Wahrung, XXXII. Lieferung
Wer auf Print-Online-Verzahnung setzt und Blogs einsetzt (Sie wissen schon, diese crazy Internettagebücher für junge Leute!), der sollte nicht der Blog sagen. Das dürfen nur Duden-Redakteure, die sich morgens erst einmal zu einer Tasse Filterkaffee das Internet ausdrucken.

Freitag, 6. Februar 2009

Philosophie in ausgewählten Zitaten [I]

A: "Ich bin, also bin ich."
B: "Meinst Du, unsere einfache Existenz reicht aus, um unsere Existenz zu beweisen?"
A: "Davon gehe ich aus."
(Gehört irgendwo auf Terry Pratchetts Scheibenwelt)

Winston Churchills Tagesablauf

Ach Winston, alte Rinde. Du warst ja schon immer mein Held. Kein Wunder, bei diesem Tagesablauf:
Despite all this activity Churchill’s daily routine changed little during these years. He awoke about 7:30 a.m. and remained in bed for a substantial breakfast and reading of mail and all the national newspapers. For the next couple of hours, still in bed, he worked, dictating to his secretaries.

At 11:00 a.m., he arose, bathed, and perhaps took a walk around the garden, and took a weak whisky and soda to his study.

At 1:00 p.m. he joined guests and family for a three-course lunch. Clementine drank claret, Winston champagne, preferable Pol Roger served at a specific temperature, port brandy and cigars. When lunch ended, about 3:30 p.m. he returned to his study to work, or supervised work on his estate, or played cards or backgammon with Clementine.

At 5:00 p.m., after another weak whisky and soda, he went to be for an hour and a half. He said this siesta, a habit gained in Cuba, allowed him to work 1 1/2 days in every 24 hours. At 6:30 p.m. he awoke, bathed again, and dressed for dinner at 8:00 p.m.

Dinner was the focal-point and highlight of Churchill’s day. Table talk, dominated by Churchill, was as important as the meal. Sometimes, depending on the company, drinks and cigars extended the event well past midnight. The guests retired, Churchill returned to his study for another hour or so of work.
Quelle: The Churchill Centre via Daily Routines: Winston Churchill
Daily Routines kann man übrigens ruhig mal abonnieren, sofern noch nicht geschehen. Immer wieder lesenswert!

Donnerstag, 5. Februar 2009

The Smart Growth Manifesto

"Capitalism 2.0 cannot be powered by growth.1.0"
The Smart Growth Manifesto

Dienstag, 3. Februar 2009

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