Dienstag, 9. Juni 2009
Dienstag, 7. April 2009
"Twitter kenne ich seit ca. 6 Monaten. Ich benutze es so: Einloggen und solange ältere Beiträge lesen und den More-Knopf anklicken bis ich an der Stelle angekommen bin, bei der ich beim letzten Login aufgehört habe zu lesen. Twitter ist mir suspekt. Ich mache nur mit, damit meine Kinder mich in fünf Jahren nicht auslachen."
Samstag, 14. März 2009
Larry Towell (Jahrgang 1953) im Magnum-Twitter-Chat-Dings
@magnumphotos Mr. Towell, at what point in your career did it hit you - this is the path I'd like to take?
@regalnites A path is not a highway, I'm a meanderer. I'm still not sure what I want to be when I grow up.
Freitag, 13. März 2009
Philosophie in ausgewählten Zitaten [II]
"Es ist verwirrend genug, wenn jemand sich durch Zufall in einer Situation findet, in der er nicht genau weiß, was gespielt wird und wie er sich zu verhalten hat, um nicht alles zu verderben; doch mit etwas Glück und Geschick wird er sich herauswinden und in die weniger verwirrende Routine des Alltags zurückkehren. Die Partizipation am Sein jedoch ist nicht eine Episode im Leben des Menschen, sondern nimmt seine gesamte Existenz in Anspruch, denn seine Partizipation ist seine Existenz selbst. Weder gibt es einen Blickpunkt außerhalb der Existenz, von dem aus ihr Sinn erkannt und planmäßiges Verhalten entworfen werden könnte, noch eine Insel der Seligen, auf die sich der Mensch zurückziehen kann, um sein Ich wiederzufinden. Die Rolle der Existenz muß in der Ungewißheit ihres Sinnes gespielt werden, als ein Abenteuer der Entscheidung auf der Grenze von Freiheit und Notwendigkeit."
(Eric Voegelin, Order and History, Vol. 1)
Samstag, 7. Februar 2009
DAS!
Wer auf Print-Online-Verzahnung setzt und Blogs einsetzt (Sie wissen schon, diese crazy Internettagebücher für junge Leute!), der sollte nicht der Blog sagen. Das dürfen nur Duden-Redakteure, die sich morgens erst einmal zu einer Tasse Filterkaffee das Internet ausdrucken.
Freitag, 6. Februar 2009
Philosophie in ausgewählten Zitaten [I]
A: "Ich bin, also bin ich."(Gehört irgendwo auf Terry Pratchetts Scheibenwelt)
B: "Meinst Du, unsere einfache Existenz reicht aus, um unsere Existenz zu beweisen?"
A: "Davon gehe ich aus."
Sonntag, 26. Oktober 2008
Factotum
If you’re going to try, go all the way. Otherwise don’t even start.
This could mean losing girlfriends, wives, relatives, jobs, and maybe your own mind.
It could mean not eating for three or four days.
It could mean freezing on a park bench.
It could mean jail.
It could mean derision.
It could mean mockery. Isolation.
Isolation
is the gift. All the others are tests of your endurance. Of how much
you really want to do it. And you’ll do it, despite rejection in the
worst odds. And it will be better than anything else you can imagine.
If you’re going to try, go all the way.
There’s
no other feeling like that, you will be alone with the gods and the
nights will flame with fire. You’ll ride life straight to perfect
laughter.
It’s the only good fight there is.
Dienstag, 29. Juli 2008
Zitat der Woche
Rabbits are little bastards with sharp claws and the predisposition of a meth addict.
Mittwoch, 18. Juni 2008
Zitat des Tages
"I think we should level the playing field. I don’t mind people stealing my music, that’s fine. But I think they should steal everything. You know how much money the oil companies have? If you need some gas, just go fill your tank off and drive off, they’re not going to miss it."
(Quelle)
Samstag, 14. Juni 2008
Zitat des Tages
"Zerstreutheit. I love it when there’s a German word for my problem."
(Merlin Mann, 43folders)
Dienstag, 10. Juni 2008
Sorge
Ich meine, von Sonneninaktivität merke ich dieser Tage herzlich wenig. Ist also auch kein großes Thema für mich. ABER: wenn Wissenschaftler mit Sätzen kommen wie: "Das macht uns ein bisschen Sorge, ein ganz kleines bisschen" - dann sollte man hellhörig werden. Klingt so wie: "Wir haben alles unter Kontrolle, aber eine gaaaanz kleine Sorge…" … *schwups* … Sonne implodiert. Andererseits könnte ich es auch mit der Faustregel von Riesenmaschine halten: "Wer viel weiss, dem ist auch viel egal."
Freitag, 25. April 2008
Zum Tag des Urheberrechts

(Bild (cc) benprks)
Man ersetze "opium smoking" durch "file sharing":
Sir Gilbert Grindle of the Colonial Office defended the measure, pointing out that opium smoking was too wideley accepted [...] ever to be completely suppressed. Law, in this case, would have to accomodate to social practice if it had any hope of being respected by the populace.
(Kathryn Meyer and Terry Parssinen. Webs of Smoke: Smugglers, Warlords, Spies, and the History of the International Drug Trade, S. 78)
Opium ist nicht totzukriegen - die Menschen nehmen auch heute noch Drogen. Und sie werden definitiv weiter sharen... vielleicht ist es ja wirklich nur eine Frage der Zeit, bis die Politik einlenkt, die Realitäten anerkennt und sich um wirkliche Lösungen bemüht. Vielleicht werden aber auch die fehlgeschlagenen Drogenkriege um Copyright-Kriege ergänzt - und in 100 Jahren sind wir immer noch nicht schlauer?!
Dienstag, 22. April 2008
Abteilung "Wuop-wuop"
Zbigniew Brzezinski, Ex-Sicherheitsberater von US-Präsident Carter, auf die Frage nach der US-Verantwortung der Hinterlassenschaften in Afghanistan nach dem Rauswurf der Sowjets:
Was war wohl in weltgeschichtlicher Hinsicht wichtiger, die Taliban oder der Fall des Sowjetreiches? Ein paar krausköpfige Muslime oder die Befreiung Mitteleuropas und das Ende des Kalten Krieges?
(zitiert nach Alfred W. McCoy, Die CIA und das Heroin, S. 630f.)